Vier Fakten zu
Pigment- und Altersflecken

Unsere Haut ist nicht immer so gleichmässig und ebenmässig, wie wir es uns wünschen. Pigmentstörungen, von der kleinen Sommersprosse über Mutter- und Feuermale bis zu Altersflecken, sorgen für Farbtupfer auf der Haut. Wir erklären, was Sie dagegen tun können.

Die beste Nachricht gleich zu Beginn: Die allermeisten Pigmentflecken (Hyperpigmentierungen) sind harmlos. Dennoch sehen wir sie nicht so gerne, denn wir empfinden jede Störung in einer harmonisch gefärbten Fläche als optisch störend. Daher sind Pigmentflecken vielen Menschen ein Dorn im Auge – vor allem, wenn Sie für andere sichtbar sind, sich also im Gesicht, auf dem Dekolleté, an den Armen oder Händen befinden.

Pigmentflecken entstehen aus verschiedenen Gründen. Manche sind angeboren, andere entstehen aufgrund einer genetischen Veranlagung und wieder andere «erwerben» wir im Lauf unseres Lebens – insbesondere aufgrund der UV-Strahlung der Sonne.

Ganz egal, weshalb ein Pigmentfleck entsteht: In jedem Fall handelt es sich um ein Zuviel des Farbstoffs Melanin an einem zu wenig ausgedehnten Ort. Da Melanin dunkel ist, stechen Pigmentflecken bei hellhäutigen Menschen stärker hervor als bei Personen mit dunklerem Teint.

Während Sommersprossen eher in jüngeren Lebensjahren besonders ausgeprägt zutage treten, entstehen andere Hyperpigmentierung wie Sonnen- oder Altersflecken meist erst ab dem 40. Lebensjahr. Es gibt kaum ältere Menschen, deren Haut keine solchen Pigmentstörungen aufweist, wobei die Altersflecken störender sind als Sonnenflecken, da Letztere im Winter meist verblassen und dann weniger gut sichtbar sind.

Neben Veranlagung, der Sonnenstrahlung und dem Altern der Haut können auch Hormone, Vitaminmangelerscheinungen, gewisse Medikamente und sogar Inhaltsstoffe von Parfums die Entstehung von Pigmentflecken begünstigen.

Wahre Schönheit kommt von innen – und dabei spielt die Ernährung eine grosse Rolle. Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen und achten Sie darauf, dass Sie genügend Vitamine und Spurenelemente zu sich nehmen. Für die Haut besonders wichtig sind die Vitamine A, C, D und E sowie Folsäure und Vitamin B12.

Zudem ist guter Sonnenschutz unerlässlich – auch an den kürzeren Tagen, im Herbst, im Frühling und im Winter sowie bei bedecktem Himmel.

In der Dermakosmetik werden Pigmentflecken apparativ behandelt – beispielsweise mit Micro-Dermabrasion, Micro-Needling oder der Pro-Facial-Tiefenausreinigung. Aber auch Behandlungen mit bestimmten Wirkstoffen, beispielsweise Fruchtsäure-Peelings, sowie mit spezifischen Dermakosmetika, welche die Haut aufhellen und die Neubildung von Melanin in der Haut unterdrücken, sind oft sehr wirkungsvoll. Wichtig ist dabei die individuelle Beratung durch eine erfahrene Fachperson Ihres Dermakosmetik-Studios – zugunsten einer zielgerichteten Behandlung unter Erhaltung der natürlichen Hautgesundheit.

WICHTIG: Versuchen Sie niemals, Pigmentflecken mit Bleichmitteln oder im Selbstversuch mit Fruchtsäuren oder anderen Produkten zu behandeln. Schweren Hautirritationen und dauerhafte Schädigungen der Haut können die Folge sein.